Was ist ein Ehlers-Danlos-Syndrom?


Das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) ist eine seltene genetische Bindegewebserkrankung, die unter anderem zu HWS-Instabilität führen kann.

Falls ihr euch wundert, weshalb ich mich hier hauptsächlich auf das hypermobile EDS konzentriere, das liegt daran, dass ich vier Jahre nach meiner HWS-Instabiltiäts-Diagnose endlich die Ursache dafür herausfand: das hypermobile EDS. Ich recherchierte viel, publizierte auch zu EDS und bin recht fit, was EDS und dessen komorbide Erkrankungen angeht.

Kurzer Überblick:

Das Ehlers-Danlos-Syndrom ist eine von vielen unterschiedlichen angeborenen Bindegewebserkrankungen.

Bindegewebe ist der „Klebstoff“, der unseren Körper zusammen hält. Deshalb spricht man beim EDS auch von einer Multisystemerkrankung, denn es kann den ganzen Körper betreffen.

Bindegewebe findet sich auch gehäuft in Sehnen und Bändern unserer Gelenke, weshalb EDS-Patienten generell überbeweglich sind.

EDS wird unterteilt in verschiedene Typen, die alle leicht unterschiedlich verlaufen. Zum Überblick geht es hier.

Der häufigste Typ ist der hypermobile Typ. Mehr Informationen gibt es hier.

Da EDS eine genetische Erkrankung ist, gibt es derzeit keine Heilung. Man versucht die Symptome so gut es geht zu behandeln.

Das Ehlers-Danlos-Syndrom ist ein komplexes Krankheitsbild mit vielen Ausprägungsformen. Von kaum Einschränkung, bis hin zu schwerer Behinderung kann alles auftreten.

Zudem steht das EDS in Verbindung mit einigen anderen, abgrenzbaren Erkrankungen (Komorbiditäten), die ebenfalls zur Schwere der Ausprägung beitragen.

Englische Informationsquellen 

https://www.ehlers-danlos.com

Deutsche Informationen:

http://www.ehlers-danlos-initiative.de
Weiterführende wissenschaftliche Publikationen sind hier zu finden.

 

Meinen persönlichen Weg zur Diagnose (oder besser zu den Diagnosen) findet ihr hier.

Für Fragen und Anregungen bin ich immer offen. Schreibt mir einfach eine E-Mail.