Schlafstörungen


EDS tritt häufig zusammen mit Schlafstörungen auf. Zum Beispiel wird beschrieben dass es durch Arousals dazu kommt dass die Tiefschlafphasen unterbrochen werden und der Körper nicht richtig regenerieren kann. Gerade der Schlaf ist von großer Bedeutung für Patienten deren Energielevel sehr schnell erschöpft sind und die unter ständigen Schmerzen leiden.

Auch andere Störungen des Schlafes durch Dysautonomien sind bekannt. Hier steigt der Puls nachts unkontrolliert an und die Tachykardien führen zum aufwachen.

Teilweise merken die Betroffenen dies gar nicht und berichten über langen und guten Schlaf aber starker Tagesmüdigkeit.

Ebenfalls können chronische Schmerzen, Depression, Atemstörungen durch HWS Instabilität und Chiari, eine Septumfehlbildung und Schlafapnoe zu Schlafstörungen führen.

Durch chronische Schlafstörungen sinkt auch die Energie für den nächsten Tag und es kommt zu mehr Schmerz und starker Tagesmüdigkeit.

Diagnostisch wird EDS Patienten häufig empfohlen eine Schlafstudie (Polysomnographie) zu machen.

Die Schlafstörungen werden je nach Ursache behandelt. Bei Dysautnomie bedingter Schlafstörung werden häufig Betablocker eingesetzt um den nächtlichen Puls zu senken. Bei Schmerzen wird die Medikamentendosis angepasst usw.

 

http://ehlers-danlos.com/2014-annual-conference-files/Brad%20Tinkle.pdf

http://ehlers-danlos.com/2014-annual-conference-files/Alan%20Pocinki.pdf

 

Guilleminault C, Primeau M, Chiu HY, Yuen KM, Leger D, Metlaine A. Sleep-disordered breathing in Ehlers-Danlos syndrome: a genetic model of OSA. CHEST Journal. 2013 Nov 1;144(5):1503-11.