Röntgen in Funktionsstellung


Beim Röntgen in Funktionsstellung wird der Kopf maximal nach vorne (Flexion) und maximal nach hinten (Extension) geneigt. Diese Aufnahmen können anguläre Instabilitäten der Halswirbelsäule zeigen bzw. Hypermobilität und Gleitwirbel.

Zusätzlich sind Dens-Aufnahmen (Sandberg-Röntgen) durch den offenen Mund sinnvoll.

Ebenfalls können Aufnahmen in Links- und Rechtsneigung durch den offenen Mund angefertigt werden.

Passive Funktionsaufnahmen, bei denen der Arzt sich mit in die Strahlung begibt und den Kopf passiv maximal nach vorne und hinten neigt, können zusätzlich aussagekräftig sein. Diese haben den Vorteil, dass der Patient weit über die eigene Schmerzgrenze hinaus geht. Nachteilig ist allerdings, dass die Symptome deutlich verschlechtert werden können.

Funktionsaufnahmen im Röntgen sind immer mit einer Strahlenbelastung verbunden. Deshalb ist es wichtig die Aufnahmen nur von Radiologen anfertigen zu lassen, die genau wissen, wie die korrekten Bilder entstehen.

Passives funktionelles Röntgen - Extension

Passives funktionelles Röntgen – Extension

 

Röntgen in Funktion mit Hilfe des Arztes; Flexion

Röntgen in Funktion mit Hilfe des Arztes; Flexion

Röntgen in Extension/Flexion eines Patienten mit C1/2 Instabilität; Foto: Caring Medical

Röntgen in Extension/Flexion eines Patienten mit C1/2 Instabilität; Foto: Caring Medical