Neurovegetative Diagnostik


Die neurovegetative Diagnostik wird angewandt um Störungen des autonomen Nervensystems nachzuweisen.

Das vegetative (autonome) Nervensystem reguliert unwillkürliche (also von uns selbst nicht kontrollierbar) und lebenswichtige Funktionen im Körper. Darunter zum Beispiel: Atmung, Kreislauf, Verdauung, Schweißproduktion und Blasenfunktion.

Unterteilt wird es hauptsächlich in Sympathikus und Parasympathikus.

Der Sympathikus beschleunigt den Herzschlag (Fluchtreflex), der Parasympathikus stellt den Gegenspieler dar (Verlangsamung des Herzschlags).

Eine Störung im autonomen Nervensystem kann verschiedene Ursachen haben. 

Sie treten bei vielen neurologischen Krankheiten auf, wie z. B. Parkinson, Multipler Sklerose oder auch beim POTS (siehe EDS – POTS).

Aber auch bei HWS-Instabilitäten kann durch die dauerhafte Reizung der vegetativen Nerven eine autonome Störung vorliegen. 

Die Symptome können vielfältig sein. Da das vegetative Nervensystem jeden Teil unseres Körpers beeinflusst können Symptome in jedem Bereich auftreten:

Übermäßiges Schwitzen bis gar nicht mehr schwitzen können, Herzrasen, Synkopen, Atemstörungen, plötzlicher starker Harndrang, Durchfälle, Übelkeit, Schwindel usw.

Die Therapie orientiert sich an der Ursache der Dysautonomie.