Halo – Fixateur


Ein Halo kommt manchmal noch zum Einsatz, wenn bei Brüchen der vor allem oberen Halswirbelsäule gerade keine Operation in Frage kommt, die Halswirbelsäule aber komplett ruhig gestellt werden muss. In seltenen Fällen wird der Halo auch eingesetzt, um eine komplette Ausheilung zu erzielen. Auch wird er genutzt, um Fehlstellungen der Wirbelsäule zu korrigieren und teilweise postoperativ nach erfolgter Halswirbelsäulenoperation.

Ein Halo ist eine invasive Maßnahme, bei der ein Metallgerüst von außen an den Kopf geschraubt wird und mittels Metallgestänge auf den Schultern ruht. Mit Hilfe dieser Maßnahme ist die Halswirbelsäule maximal immobilisiert.

Er wird immer dann eingesetzt, wenn derzeit keine OP möglich ist oder wenn eine feste Halskrause nicht ausreicht zur Ruhigstellung. Der Halo-Fixateur ist die einzige Methode, die zu einer kompletten Immobilisation der HWS führt. Keine feste Halskrause erzielt den selben Effekt.

Bono CM. The halo fixator. Journal of the American Academy of Orthopaedic Surgeons. 2007 Dec 1;15(12):728-37.

Mögliche Komplikationen: Infektion der Kopfschrauben, Lockerung der Kopfschrauben, Schmerzen und Schlafstörungen.

 

Häufig wird ein Halo nach der cervicalen Traktion angelegt.