Erfahrungen mit diagnostischen Tests von anderen


DMX – Digital motion X-ray

Nach längerer Recherche und auf Anraten eines Prolotherapeuten in Chicago, bei dem ich in Behandlung war, bin ich diesem Oktober in die USA geflogen und habe ein DMX in Chicago machen lassen. Der Chiropraktiker und Biologe befindet sich mitten in Chicago. Nachdem ich in der Praxis angekommen war, habe ich kurz einen Patientenbogen ausgefüllt und dann wurde ich zeitnah in einen Behandlungsraum geführt. Der Therapeut erschien dann ca. 10 Minuten später und war aus persönlichen Gründen etwas im Stress. Zuerst einmal habe ich ihn gefragt, wie es mit der Strahlenbelastung sei. Darauf hat er mir geantwortet, dass es sich hier um eine low radiation dosis handelt und dass die Strahlenbelastung nur punktuell an der HWS und im Kopfbereich auftritt. Zudem erklärte er mir nochmal auf mein Nachfragen, dass durch die dynamischen Aufnahmen, gute Rückschlüsse auf defekte Bandstrukturen möglich seien. Die eigentlichen Bänder sieht man mit der Röntgentechnologie natürlich nicht.

Dann wurde ich eingewiesen und die Untersuchung begann. Es wurden 8 verschiedene Bewegungsmuster ausgeführt. Vor jeder einzelnen Bewegung wurde ich neu positioniert und der Therapeut zeigte mir, wie ich die Bewegung auszuführen habe und auf was es ankommt. Im Anschluss an die Untersuchung hat der Therapeut dann die Videosequenzen direkt ausgewertet und ich konnte ihm dabei über die Schulter schauen. Leider stellte sich heraus, dass nicht nur die obere HWS lädiert ist, sondern auch im mittleren Bereich auf der linken Seite vorne, als auch hinten, insgesamt also an sechs Stellen im HWS-Bereich Defekte vorliegen. Er erklärte mir kurz die Stellen, fertigte einen Untersuchungsbericht an und damit war die Untersuchung dann vorüber.