Brunkow-Therapie


Die Brunkow-Therapie ist eine Art der neurophysiologischen Therapie. Sie dient der Verbesserung der Haltung, durch gezielte Reize auf die Muskulatur. Bei der sogenannte Stemmführung nach Brunkow, bringt man die Extremitäten in eine bestimmte Position und diese werden zusätzlich unter Druck gebracht (Einstemmen).

Das verursacht eine Ganzkörperspannung, welche zu einer Aufrichtung des Rumpfs führt. Zusätzlich können die eingestemmten Extremitäten noch bewegt werden. Das erhöht die Spannung und führt zu einer sehr schonenden Stabilisierung der Gelenke.  Somit ist die Brunkow-Therapie auch für HWS-Instabilitäten gut geeignet. Alle Übungen werden im Liegen durchgeführt.

Die Brunkow-Therapie wurde zur „akrodynamischen Therapie“ erweitert.

 

Dieses Konzept beruht auf eher ganzheitlichen Ansätzen und bezieht myofasziale Zusammenhänge mit ein. Es wird viel über Füße und Hände (Akren) gearbeitet, die die Grundlage für eine Änderung der Haltung sind.

Es können folgende Krankheitsbilder positiv beeinflusst werden:

Neurologische Erkrankungen, wie Apoplex, Paresen, Ataxie, MS

Orthopädische Erkrankungen, wie Bandscheibenvorfälle, Instabilitäten

Andere, wie Migräne, Inkontinenz

 

http://www.ag-brunkow.de