Bewegungsbad


Das Bewegungsbad stellt eine Methode der Hydrotherapie dar. Während der gesamten Zeit wird der Patient von einem Physiotherapeut betreut, jedoch gibt es auch die Möglichkeit selbst zu trainieren.

Man nutzt die geringere Belastung auf die Gelenke, die Temperatur des Wassers, den Reibungswiderstand und die Auftriebskraft. Durch die niedrige Belastung auf Wirbelsäule und Gelenke wird Therapie im Wasser z. B. bei rheumatischen Erkrankungen, Arthrosen, Wirbelsäulenerkrankungen und neurologischen Krankheitsbildern angewandt.

Das warme Wasser entspannt zusätzlich die Muskulatur und fördert den Stoffwechsel in den Muskeln. 

Es lässt sich gut die Tiefenmuskulatur trainieren und trotzdem die Wirbelsäule schonen.

Als Hilfsmittel können Auftriebskörper benutzt werden wie z. B. Poolnudeln.

Beachte: Bei EDS-Patienten mit Dysautonomie kann warmes Wasser symptomverstärkend wirken.

Bewegungsbad kann auf Heilmittelrezept vom Arzt verordnet werden.