Anatomie


Anatomie der Wirbelsäule

Da ich kein Arzt bin, besteht hier kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.

 

Quellen: 

http://www.medizinfo.de/ruecken/anatomie/wirbelsaeule.shtml

http://www.symptome.ch/wiki/Die_instabile_Halswirbels%C3%A4ule

Gray’s Anatomy 39e

http://www.amazon.com/Grays-Anatomy-Anatomical-Clinical-Practice/dp/0443066841/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1405855908&sr=8-1&keywords=grays+anatomy+40th

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Wirbelsäule des Menschen:

32-34 knöcherne Elemente,

davon 24 normale Wirbel und 8-10 verwachsene Wirbel.

Wirbel sind durch Bandscheiben voneinander getrennt.

 

Halswirbelsäule: 7 Halswirbel (Vertebrae cervicalis) C1-C7

Brustwirbelsäule: 12 Brustwirbel (Vertebrae thoracicae) T1-T12

Lendenwirbelsäule: 5 Lendenwirbel (Vertebrae lumbales) L1-L5

Kreuzbein (Os sacrum): 5 verwachsene Kreuzbeinwirbel (Vertebrae sacrales) S1-S5

Steißbein (Os coccygis): 3-5 verwachsene zurückgebildete Steißbeinwirbel Co1-Co5

 

Die einzelnen Wirbel:

  • Basis: Wirbelkörper (Corpora vertebralis)
  • getrennt durch Zwischenwirbelscheiben/ Bandscheiben (Disci intervertebralis)
  • Wirbel von Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule (24 Wirbel) -> beweglich → wahre Wirbel
  • Wirbel des Kreuzbeins und Steißbeins verschmelzen bis zum 20. Lebensjahr → falsche Wirbel

 

Funktion der Wirbelsäule:

– Stützfunktion

– Schutz des Rückenmarks (Medulla spinalis), durch den Wirbelkanal (Canalis vertebralis)

– Abfederung von Impulsen und der Gewichtskraft durch Zwischenwirbelscheiben (Disci intervertebralis), Bandstrukturen (Ligamenta) und Gelenksysteme

– Beweglichkeit durch Muskulatur und Gelenksysteme

– Blutbildung im roten Knochenmark

 

Morphologie der Wirbel:

Ein Wirbel besteht aus:

 

dem Wirbelkörper (Corpus vertebrae)

– Kurze, zylindrisch geformte Strukturen eines Wirbels.

–  Mit benachbarten Wirbeln verbunden über Flächen (Facies intervertebralis superior und inferior), überzogen von einem Hyalinknorpel und dazwischen die jeweilige Bandscheibe, sowie das vordere und hintere Längsband (Ligamentum longitudinale posterius und anterius) -> Stützfunktion.

– Am Wirbelkörper setzt der Wirbelbogen an.

dem Wirbelbogen (Arcus vertebrae)

– Zeigt sich als bogenförmiger Abschnitt auf der dem Rücken zugewandten Seite (dorsal) des Wirbels.

 

– In der Mitte befindet sich der Dornfortsatz (Processus spinosus)

Hier setzen Bänder (Lig. interspinale und supraspinale) an, sowie Faszien und ein Teil der Rückenmuskeln.

Der Dornfortsatz kann am Rücken ertastet werden.

 

– Die Wirbelbögen bilden den Wirbelkanal → beinhaltet das Rückenmark.

 

– Trägt die vier Gelenkfortsätze (Processus articulares) des Wirbels, die die Beweglichkeit der Wirbelsäule ermöglichen (zwei nach oben und zwei nach unten).

Bilden als Knochenvorsprünge die echten Gelenke zwischen den einzelnen Wirbeln (Zwischenwirbelgelenke) → bilden mit den Bandscheiben und den Bändern eine funktionelle Einheit und sind von Knorpel überzogen.

– Die beiden Querfortsätze (Processus transversi)

Sitzen lateral am Wirbelkörper.

Ansatz von Bändern (z. B. Lig. intertransversaria), Faszien und Muskeln.

Bei den Brustwirbeln bilden die Querfortsätze auch eine gelenkige Verbindung zu den Rippen.

Querfortsatzkanal (Canalis transversarius):

Von C1-C6 läuft das Querfortsatzloch (Foramen transversarium), durch welches Vertebralarterie, Begleitvene und der sympathische N. vertebralis verläuft.

 

– Zwischen zwei benachbarten Wirbelbögen befinden sich die Zwischenwirbellöcher, aus denen die Spinalnerven austreten.

 

– Die Ligamenta flava befinden sich zwischen den Wirbelbögen und grenzen das Zwischenwirbelloch zur Mitte und nach hinten ab.

dem Wirbelkanal (alle Wirbel zusammen)

– Der Wirbelkanal (Spinalkanal, Canalis vertebralis) ist der schützende Kanal innerhalb der Wirbelsäule, in dem das Rückenmark (Medulla spinalis) mit seinen Hirnhäuten (Meningen encephali) und dem Gehirnwasser (Liquor cerebrospinalis) verläuft.

– Führt vom großen Hinterhauptsloch (Foramen (occipitale) magnum) des Hinterhauptsbeins (Os occipitale) durch die Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule bis zum Kreuzbein.

– Bauchseitig (ventral) wird der Wirbelkanal abwechselnd durch die Wirbelkörper (Corpora vertebrae) und die Zwischenwirbelscheiben (Disci intervertebrales),

– rückseitig (dorsal) durch die Wirbelbögen (Arcus vertebrae) begrenzt.

– Die Spinalnerven verlassen die Wirbelsäule durch die Zwischenwirbellöcher (Foramina intervertebralia).

– Stukturen im Wirbelkanal:

Rückenmark (Medualla spinalis):

Umhüllt von den Hirnhäuten (Meninges encephali).

Die Hirnhäute werden zu Rückenmarkshäuten (Meninges medullae spinales) im Wirbelkanal.

 

Rückenmarkshäute:

Äußere harte Rückenmarkshaut (Dura mater spnialis)

Die beiden inneren weichen Rückenmarkshäute (Leptomeninges spinales):

Spinngewebshaut (Arachnoidea mater spinalis)

Innere weiche Hirnhaut (Pia mater spinalis)

 

Epiduralraum (Cavum epidurale):

Auch Periduralraum genannt.

Raum zwischen harter Rückenmarkshaut und bindegewebiger Auskleidung des Wirbelkanals.

Mit Binde- und Fettgewebe ausgefüllt.

Enthält den Plexus venosus vertebralis internus.

Hier liegen die Nervenwurzeln der abgehenden Rückenmarksnerven und das Spinalganglion → Injektion eines örtlich wirkenden Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum), um diese Nervenwurzeln auszuschalten (Periduralanästhesie).

Die entsprechenden Venen bilden auf der Vorderseite des Rückenmarks ein dichtes Netzwerk (Plexus) von Gefäßen (Plexus vertebralis internus ventralis).

Zusammen mit dem periduralen Fettgewebe bildet der venöse Plexus eine Polsterung für das Rückenmark.

 

         Subduralraum (Cavum subdurale):

Zwischen Dura mater spinalis und der Arachnoidea mater spinalis.

Mit lockerem Bindegewebe gefüllt.

Aufgrund von Gefäßreichtum von Dura mater und Archonidea kann es bei Traumata zu Einrissen in den Gefäßwänden und zum Austritt von Blut in den Subduralraum kommen.

 

Subarachnoidalraum (Cavum subarachnoidale):

Arachnoidea mater spinalis schließt zusammen mit der Pia mater spinalis den Subarchanoidalraum ein.

Gehirn und Rückenmarksflüssigkeit zirkulieren hier (Liquor cerebrospinalis).

Auch als äußerer Liquorraum bezeichnet.

Stellen an denen der Subarachnoidalraum besonders weit ist, werden Liquorzisternen genannt (Cisterna cerebellomedullaris, die Cisterna magna und die Cisterna basilaris).

 

Die Bänder:

Im Bereich des Wirbelkanals zwei Bänder:

Lig. longitudinale posterior (an der Vorderseite des Wirbelkanals);

Lig. flavum (zwischen den Wirbelbögen benachbarter Wirbel).

Die Wirbelkörper sind durch Zwischenwirbelscheiben miteinander verbunden (Ausnahme: Atlas Axis und Kreuz- Steißbein).

 

Zwischenwirbelscheiben

(Bandscheiben; Disci intervertebrales)

– Scheibenförmigen Strukturen zur Verbindung der Wirbelkörper.

– Symphytische (knorpligen) Knochenverbindungen.

– Insgesamt 23 Zwischenwirbelscheiben.

– Keine Bandscheiben zwischen Hinterhauptsbein (Os occipitale) und Atlas, sowie zwischen Atlas und Axis, des Weiteren nicht im Bereich Kreuz- und Steißbein.

– Besteht aus einem äußeren derben Faserring (Anulus fibrosus) und einem zentral gelegenen Gallertkern (Nucleus pulposus).

 

Der Faserring

Äußere Zone: zugfeste bindegewebige Hülle aus Kollagenfasern.

Innenzone: am Übergang geht das straffe Bindegewebe der Außenzone ohne scharfe Kontur in ein faserknorpeliges Gewebe über → unscharfer Übergang hin zum Gallertkern (Nucleus pulposus).

Ernährung der Zwischenwirbelscheibe erfolgt über Ein- bzw. Ausstrom extrazellulärer Flüssigkeit aus dem Faserring, der nur in den äußersten Bereichen über kleine Blutgefäße verfügt. Der restliche Teil der Zwischenwirbelscheibe ist gefäßfrei.

Der Gallertkern

Zellarmes Gewebe.

Besteht aus Glykosaminoglykanen → hohes Wasserbindungsvermögen → hoher Wassergehalt.

Durch den Quellungsdruck setzt er den Faserring unter Spannung.

Tritt der Kern aus, spricht man von einem Bandscheibenvorfall.

 

Funktion der Bandscheiben

Dämpfung axialer Stöße und gleichmäßige Druckverteilung von Gewichts- und Impulskräften.

Begrenzung des Bewegungsumfangs.

Bei bauchwärtigen (ventralen), rückwärtigen (dorsalen) und seitlichen (lateralen) Bewegungen innerhalb der Wirbelsäule wird der Gallertkern jeweils zur Gegenseite verlagert.

Zudem stellen die Verwachsungen des Faserrings mit den Randleisten (Epiphysen), zusammen mit den Bandstrukturen (z.B. vorderes und hinteres Längsband), eine Sicherung gegen horizontale (translative) Fehlbewegungen der Wirbelkörper (Corpora vertebrae) gegeneinander dar.

Eine weitere Begrenzung der Bewegung findet bei der Rotation um die Longitudinalachse statt, da ein Wirbelgleiten, das heißt ein Verschieben der Wirbel gegeneinander, durch die Fixierung der Zwischenwirbelscheiben (Disci intervertebrales) am Wirbelkörper (Corpus vertebrae) verhindert wird.

 

Die Halswirbelsäule

– 7 Halswirbel aber 8 Nerven.

– Wirbel sind klein.

– Haben einen kurzen Dornfortsatz mit Ausnahme von C2 und C7.

– C1 und C2 sind besonders, da sie die Kopfbewegung ermöglichen.

– C1 hat keine Wirbelkörper und keinen Dornfortsatz, C2 hat den Dens axis.

– Keine Bandscheibe zwischen C0, C1 und C2.

– Bauchwärts (nach ventral) konvex gebogenen Form (Lordose).

– Ventral gelegenen Wirbelkörper (Corpus vertebrae).

– Zum Rücken zeigenden (dorsalen) Wirbelbogen (Arcus vertebrae).

– Beide umschließen zusammen das Wirbelloch (Foramen vertebrale).

 

Seitliche Ansicht der HWS

Seitliche Ansicht der HWS

 

Muskelansätze

 

– Lig. nuchae, tiefe Strecker (semispinalis, thoracic und cervicis, multifidus, spinales und interspinale) → alle an den Dornfortsätzen befestigt.

– M. scalenus anterior, longus captis und longus colli am 4. bis 6. anterioren Tuberkel.

– Splenius, longissimus und iliocostalis cervicis, M. levator scapulae und M. scalenus medius und posterior → posteriorer Tuberkel.

 

C3 – C6

 

Wirbelkörper sind klein.

– Die vordere und hintere Oberfläche ist abgeflacht und gleich tief.

– Das Zwischenwirbelloch ist groß und dreieckig.

– Die Dornfortsätze sind kurz.

– Die Gelenkflächen sind flach und oval.

– Die Querfortsätze haben die Querfortsatzlöcher, durch die die Vertebralarterie, Vene und der sympathische Plexus ziehen.

– Die HWS-Nerven entspringen jeweils oberhalb der Wirbel.

 

 

C7 (Vertebra prominens)

 

– Hat einer sehr langen, prominenten Dornfortsatz.

 

 

Atlas und Axis

Bänder der oberen HWS

Bänder der oberen HWS

 

 

 

ATLAS (C1)

 

– Erster Halswirbel.

– Trägt die gesamte Last des Kopfes.

– Ermöglicht Ante- und Retroflexion.

– Bildet mit dem Axis das Atlantodentalgelenk.

– Hat größtenteils seinen Wirbelkörper verloren (bildet also einen Ring) und besitzt keinen Dornfortsatz.

 

– Auf der rückwärtigen (dorsalen) Seite des Rings, verläuft vom Gehirn kommend das Rückenmark (Medulla spinalis)

 

Zwei seitliche (leicht ventral liegende) Auftreibungen, die sogenannten Massae laterales atlantis (sg. Massa lateralis).

Zwischen dessen vorderem Atlasbogen (Arcus anterior atlantis) und hinterem Wirbelbogen (Arcus posterior atlantis).

Setzen sich seitwärts fort in den Querfortsätzen (Processus transversi).

Trägt oben und unten je einen Gelenkfortsatz (Processus articularis superior und Processus articularis inferior).

Die Gelenkflächen der oberen beiden Gelenkfortsätze (Processus articulares superiores) bilden zusammen mit den Gelenkflächen der beiden Kondylen (Condylii occipitales) des Hinterhauptsbein (Os occipitale) des Schädels das Atlantookzipitalgelenk (oberes Kopfgelenk; Articulatio atlantooccipitalis).

Die Gelenkflächen der unteren beiden Gelenkfortsätze (Processus articulares inferiores) bilden zusammen mit den Gelenkflächen der oberen Gelenkfortsätze des zweiten Halswirbels (Axis) das seitliche Atlantoaxialgelenk (Articulatio atlantoaxialis lateralis).

Auf seiner kopfzugewandten (cranialen) Fläche verlaufen in der Nähe der Massae laterales die Vertebralarterienfurchen (Sulci arteriae vertebralis, sg. Sulcus arteriae vertebralis).

Ein vorderer Atlasbogen (Arcus anterior atlantis)

An der Innenseite ist die Dens-Grube (Fovea dentis) gelegen, an der bauchwärtigen (ventralen) Außenseite des vorderen Atlasbogens liegt das Tuberculum anterius atlantis.

 

– Ein hinterer Atlasbogen (Arcus posterior atlantis)

Zum Rücken hin (dorsal) ein Rudiment des Dornfortsatzes (Processus spinosus) (Tuberculum posterius atlantis).

– Die Querfortsätze enthalten die üblichen Querfortsatzlöcher, durch die die Vertebralarterie läuft.

 

Bandstrukturen

Atlas Querband (Ligamentum trasversum atlantis):

– Ein kurzes, sehr kräftiges Band im Knochenring des Atlas gespannt.

– Verläuft nach ventral (bauchwärts) konkav.

– Ist in der Mitte breiter als an seinen beiden Enden.

– Es ist bds. je an einem kleinen Tuberkel der medialen Flächen der beiden Atlasbögen befestigt.

– Auf Denshöhe bildet es einen kleinen Faserstrung kopfwärts zum Hinterhauptsbein und einen Weiteren nach kaudal zur dorsalen Fläche des Wirbelkörper des Axis (zusammen mit dem Ligamentum transversum atlantis als Ligamentum cruciatum atlantis bezeichnet)

– Teilt das Wirbelloch des Atlas in zwei Teile → der vordere Teil enthält den Dens axis, der hintere das Rückenmark.

 

AXIS (C2)

 

Zusammen mit dem Atlas bildet er die beiden unteren Kopfgelenke → ermöglicht die Drehung des Kopfes.

 

Form:

 

– Kennzeichnend ist der Dens axis; dieser liegt genau dort, wo dem Atlas der Wirbelkörper fehlt.

– der Dens besitzt eine vordere und hintere Gelenkfläche.

– Die oberen Gelenkfortsätze sind im Axis nicht prominent.

– Auf der Unterseite liegen die typischen Gelenkfortsätze.

– Hier findet sich ein Dornfortsatz rückseitig; seitlich die typischen Querfortsätze.

 

Gelenke des Axis:

 

– Zwischen unteren Gelenkflächen des Atlas und oberen Gelenkflächen des Axis, außerdem zwischen der vorderen Gelenkfläche des Dens axis und der Dens-Grube des Atlas → untere Kopfgelenke (Atlantoaxialgelenke).

– Nach unten hin (zum 3. HW) bildet der Axis ein normales Zwischenwirbelgelenk.

 

Arterielle Versorgung

 

– Äste der Vertebralarterie (auf Höhe des Zwischenwirbellochs des dritten zervikalen Nervs; die Äste treffen auf den Dens in der Nähe der Spitze und der Schädelbasis)

 

Die Kopfgelenke

 

Die Kondylen des Hinterhauptsbein + Atlas + Axis = Kopfgelenke.

 

Ein oberes Kopfgelenk (Atlantookzipitalgelenk), zwei untere Kopfgelenke (Atlantoaxialgelenke).

 

In wissenschaftlichen Publikationen bzw. außerhalb Deutschland wird der Ausdruck Kopfgelenksinstabilität nicht genutzt. Hier spricht man von

cranio-cervicaler Instabilität: Instabilität zwischen Cranium (Kopf) und 1. Halswirbel;

bzw. atlanto-axialer Instabilität: Instabilität zwischen Atlas und Axis.

 

3D-CT der oberen HWS

3D-CT der oberen HWS

Bildbearbeitung eines CTs

Bildbearbeitung eines CTs

Bildbearbeitung eines CTs

Bildbearbeitung eines CTs

 

Atlantookzipitalgelenk

 

Besteht aus

 

paarigen gelenkigen Verbindungen zwischen Gelenkgruben der oberen Gelenkfortsätze des Atlas und den Gelenkflächen des Hinterhauptsbein.

 

Ligamente

 

– Anteriore atlanto-occipitale Membran: verbindet das große Hinterhauptsloch mit dem vorderen Bogen des Atlas.

– Posterior atlanto-occipitale Membran.

 

Stabil durch

 

Bindegewebskapsel

Atlanto-occipitale Membran

Lig. cruciatum atlantis (Lig. transversum atlantis + crus superior and inferior), Lig. nuchae

Gelenksfläche

Posterior Nackenmuskeln

 

Atlantoaxialgelenke

 

– Rad/Zapfengelenk zwischen Dens axis und Atlas.

– Außerdem gehalten durch das Lig. transversum des Atlas.

– Nach oben hin bildet Axis mit Atlas das paarige Atlantoaxialgelenk.

(- 3 Gelenke (ein paar zwischen Massa lateralis und eines zwischen Dens axis und Atlasbogen)

 

Atlanto-axiale Instabilität

Atlanto-axiale Instabilität

 

Ligamente

 

– Lig. longitudinale anterior

– Lig. atlantis transversum und cruciform

– Membrana tectoria

– Alar Ligamente

– Obere Lig. des Dens

– Synovialmembran

 

Stabil durch

 

– Ligamente (Lig. atlantis transversum ist das Stärkste)

– Alar Ligament

– Bindegewebekapsel

– Hintere Nackenmuskeln

– Hinterhauptsmuskulatur

 

Übersicht Bandstrukturen

Kopfgelenke

 

Lig. alare

Lig. cruciatum atlantis

Lig. transversum atlantis

Membrana tectoria

Membrana atlantoocipitalis anterior und posterior

Membrana atlantoaxialis anterior und posterior

 

Zwischen Wirbelkörper:

 

Lig. longitudinale posterior und anterior

 

Anteriore longitudinale Ligament

– Entlang der vorderen Gelenkfläche der Wirbelkörper.

– Vom Hinterhauptsbein zum vorderen Tuberkel von C1 und zum vorderen Teil des C2 Wirbelkörper.

– Setzt sich fort bis zum Sacrum.

– Stark an Bandscheiben gebunden.

 

Posteriores longitudinales Ligament

– Posterior Gelenkflächen der Wirbelkörper im Wirbelkanal.

– Zwischen C2 und Sacrum.

 

Zwischen Wirbelbögen:

 

Lig. flava

– Im Wirbelkanal, verbindet Laminae der benachbarten Wirbel.

 

Zwischen den Quer- und Dornfortsätzen:

 

Lig. intertransversaria (zwischen Querfortsätzen)

– Zwischen benachbarten Processus transversum.

 

Lig. interspinalia (zwischen Dornfortsätzen)

– Verbindet benachbarte Dornfortsätze.

– Trifft vorne das Lig. flava.

 

Lig. supraspinale (zwischen den Spitzen der Dornfortsätze)

– Verbindet die Spitzen der Processus von C7 bis Sacrum.

 

Lig. nuchae (zwischen Hinterhaupt und Lig. supraspinale)

– Zweiblättriges, zwischenmuskuläres Septum aus elastischem Bindegewebe.

– Vom Hinterhaupt bis C7.

 

 

Ligamentäre Instabilitäten

 

– Meistens ohne knöcherige Verletzungen.

– Das Lig. transversum ist stärker als der Dens, sodass der Dens normal vorher bricht bevor das Lig. reißt.

– Lig. alare sind schwächer; eine Kombination aus Kopfflexion und Rotation kann beide zum Reißen bringen.

– Die Schwächung des Lig. transversum und benachbarter Ligamente oder der seitlichen atlanto-axialen Gelenke führt zu einer atlanto-axialen Subluxation.

– Instabilitäten nach Trauma: ursächlich für atlanto-axiale Rotationsinstabilitäten.

 

Sympathetische Ganglien entlang der HWS

Sympathetische Ganglien entlang der HWS

 

Das Dreisäulenkonzept der Wirbelsäulenstabilität

 

– Die anteriore Säule: Lig. longitudinal anterior; der vordere Teil des Wirbelkörpers und der vordere Teil des Anulus fibrosus.

– Die mittlere Säule: Lig. longitudinal posterior, hinterer Teil des Wirbelkörpers, hinterer Teil des Anulus fibrosus (der mittlere Teil ist der Wichtigste).

– Die posterior Säule: Wirbelbögen, Facettengelenke und hintere Ligamente.

– Je mehr Säulen verletzt, desto schlimmer die Instabilität.

 

Rückenmarksverletzungen ohne radiologische Auffälligkeiten

 

– Sehr häufig bei Hyperextensions-Verletzungen.

– Am häufigsten: Zentrales Marksyndrom (Hyperextension von osteoarthritischen Nacken, Verletzung der grauen Substanz, motorische Verluste der oberen Extremitäten.

– Anteriores Rückenmarkssyndrom: Flexionskompression (Verletzung von Regionen, die die vordere Rückenmarksarterie versorgen), motorische Verluste in den unteren Extremitäten.

 

Die Vertebralarterien

 

– Entspringen den Subclavicula Arterien (unter dem Schlüsselbein).

– Treten auf Höhe von C6 in die Wirbelsäule ein und laufen durch die Transversum foramina bis C1.

– Sie versorgen das untere Rückenmark, den Hirnstamm, das Kleinhirn und Teile des Großhirns mit Blut.

– Nachdem sie C1 passiert haben, verlaufen sie über den Bogen von C1, dann über das subokzipitale Dreieck in das Foramen magnum und treten hier in die Schädelgrube ein.

– Auf Höhe des Übergangs zwischen Medulla oblongata (verlängertes Mark) und Pons (Brücke) bilden sie die Basilararterie.

– In der Nähe des Foramen entspringen die Äste der Gehirnhäute.

– Außerdem sind Äste auf Höhe jedes Halswirbels um die umgebende Muskulatur zu versorgen.