3D-CT in Rotation


Das CT in Rotation wurde ursprünglich 1986 von Dvorak etabliert und sollte das Rotationsausmaß der Kopfgelenke beurteilen, welches hauptsächlich durch die Lig. alare begrenzt wird.

 

Durchführung:

Der Patient liegt in Rückenlage.

Zuerst werden Aufnahmen in Neutralstellung der HWS durchgeführt.

Dann in voller Rechts- und Linksrotation des Kopfes (möglichst bis 90 Grad).

Der Kopf wird fixiert, um Ausweichbewegungen zu vermeiden.

 

Zusätzlich können auch noch Aufnahmen in Flexion durchgeführt werden.

Die gesamten Aufnahmen dauern jeweils nur einige Sekunden und sind somit recht gut erträglich.

 

Bei einem CT können hauptsächlich die Knochen beurteilt werden. Das CT in Rotation ist besonders geeignet für die Beurteilung von cranio-cervicalen bzw. atlanto-axialen Instabilitäten.

CTs sind immer mit einer Strahlenbelastung verbunden und sollten somit nur bei klarem Verdacht durchgeführt werden. Auch die Erfahrung des Untersuchers im Hinblick auf die richtigen Einstellungen sollten bestehen.

CT-Aufnahmen in Rotation

CT-Aufnahmen in Rotation

 

CT-Aufnahme in Flexion

CT-Aufnahme in Flexion

 

Mit Hilfe von bestimmter Software kann ein 3D-Bild erstellt werden.

Mit Hilfe von bestimmter Software kann ein 3D-Bild erstellt werden.

 

Publikationen zur Etablierung des Dvorak-CTs gibt es hier:

 

Dvorak J, Penning L, Hayek J, Panjabi MM, Grob D, Zehnder R. Functional diagnostics of the cervical spine using computer tomography. Neuroradiology. 1988 Apr 1;30(2):132-7.

DVORAK J, PANJABI M, GERBER M, WICHMANN W. CT-Functional Diagnostics of the Rotatory Instability of Upper Cervical Spine: 1. An Experimental Study on Cadavers. Spine. 1987 Apr 1;12(3):197-205.

DVORAK J, HAYEK J, ZEHNDER R. CT-Functional Diagnostics of the Rotatory Instability of the Upper Cervical Spine: Part 2. An Evaluation on Healthy Adults and Patients with Suspected Instability. Spine. 1987 Oct 1;12(8):726-31.